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Hier veröffentlichen wir gerne Eure Berichte:

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Berichte aus 2014

Horse and Dog Trail Day am 25. Januar auf der Galloway Star Ranch

Von Melanie Hein

Der H&D Trail Day stand ganz im Zeichen des Trainings.

Aufgrund des Wintereinbruches und den Minusgraden verkrümelten sich einige angemeldete Teilnehmer lieber vor dem Ofen, sodass wir nur in einer kleinen Gruppe trainiert haben. Während des Trainings haben allerdings auch alle Teilnehmer mit dem Gedanken gespielt schnell vor einen warmen Ofen zu flüchten. Mit warmen Kakao und Kuchen wurden zumindest die Menschen bei Laune gehalten.

Nun zum Training… Es handelte sich beim H&D Trail Day um ein offenes Training, hier konnten alle mitmachen und mit Hund und Pferd trainieren. Es wurden Tipps und Tricks ausgetauscht, sodass jeder auf seine Art und Weise trainieren konnte. Es handelte sich hierbei nicht um einen Kurs…

Zu Anfang wurden die Hindernisse einzeln geübt, sodass jeder in seinem Tempo und Schwierigkeitsgrad das Hindernis üben konnte. So hatten auch die unerfahrenen Hunde und Pferde eine Chance bei entspannter Atmosphäre den Trail kennen zu lernen. Wir achteten auf viele Pausen und eine Menge Lob für Hund und Pferd.

Anschließend wurde nach einer kleinen Pause der gesamte Trail unter „Turnierbedingungen“ (Naschis waren allerdings erlaubt Zwinkernd ) von jedem Teilnehmer einzeln geritten. Jeder Ritt wurde gefilmt, sodass man sich anschließend im Warmen über seine Fortschritte freuen kann.

Schnell wurde deutlich, dass der Spaß und die Arbeit im Dreier- Team an erster Stelle stand. So wurden Aufgaben, wie z.B. durch einen Reifen springen spielerisch, mit viel Freude geübt!

Schön an diesem Tag war, dass einige unerfahrene Teams so viel Freude am Horse and Dog Trail gefunden haben, dass dies nun in ihr Trainingsprogramm mit aufgenommen wird. Zudem herrschte eine sehr entspannte und familiäre Stimmung, dass alle zufrieden waren. Pferd, Hund und Mensch.

Vielen Dank an alle Teilnehmer, unsere Fotografin und alle Zuschauer, die sich bei dieser Kälte freiwillig dem H&D Trail Day gestellt haben!

Es wird voraussichtlich ein H&D Trail Day vor der Turniersaison stattfinden. Dieser wird rechtzeitig bekannt gegeben. Weiter Infos zum Thema Hund und Pferd findet ihr auf: www.spaßmithundundpferd.de

Eure Melli Hein

Der große Unterschied…..

Von Magda Engelke im Januar 2014

Im Mai 2013 hielt Miss Patsy Enterprise, eine Quarter Horse Stute von 8 Jahren, bei uns in Lübeck eher auf Umwegen Einzug. Meine Verlobte erfüllte sich damit den Traum von einem eigenen Quarter, um endlich endgültig auf das Westernreiten umzusteigen.

„Patsy“ war nur gleich von Anfang an sehr deutlich in ihrer Ausdrucksweise und machte auf der Fahrt vom Züchter zu uns aus meinem Pferdeanhänger ein Cabriolet. Mit Zwischenstopp und Übernachtung in der Tierklinik Wahlstedt wurde sie uns dann einen Tag später gebracht. Nun war es an Nina, ihr beizubringen, dass man im Pferdeanhänger nicht rückwärts oder seitwärts oder gar über Kopf fährt sondern mit Blick nach vorne artig stehend und ruhig. Meine Wenigkeit, selbst Trainer C – Westernreiten, stand da zwar mit Rat und Tat zur Seite, aber hat jemand mal versucht, dem Partner, der Mutter oder einem anderem sehr nahe stehenden Menschen Ratschläge zu erteilen oder Anweisungen zu geben?! Das funktioniert nicht!

So besuchten wir dann ungefähr ein halbes Jahr lang Kurse und fuhren zu Reithallen immer mit dem Wissen, dass wir zwar meinen Haflinger Abay und meinen Paintwallach Lucky im Nu verladen können, jedoch immer wenn Patsy mitfuhr brauchten wir mindestens 2 Stunden länger. Ich selbst wusste nachher auch nicht mehr, was ich noch raten sollte, welche Tipps ich noch geben konnte. Beruhigende Worte meinerseits führten zu dem genauen Gegenteil am menschlichen Ende des Stricks und Druckmittel wie Longen, Gerten und Stricken ließen das pferdige andere Ende noch mehr Ausflüchte suchen und noch wesentlich kreativer werden bei der Mission, in dieses Ding da vorne nicht rein zu müssen.

Mitte Januar 2014 war es dann so weit, wir hatten alle drei „die Schnauze gestrichen voll“. Ich erinnerte mich dann, dass ich mal mit Kai Lahann über das Thema Verladen intensiv gesprochen hatte und dass er mir damals anbot, mir zu helfen, sollte ich doch einmal in die Lage kommen ein Pferd nicht verladen zu können. Ich müsse ihn dann nur ansprechen bzw. anrufen.

Wer nicht fragt, der nicht gewinnt. Kai war sofort bereit zu uns nach Lübeck zu kommen. Und als er sagte, dass er schon am Samstagmorgen, also am nächsten Tag bei uns sein würde, war ich baff. Er begründete das ganz klar: „Bevor Ihr da noch irgendwelche Versuche startet, helfe ich Euch lieber gleich. Sonst haben wir noch mehr Probleme, die wieder rauf zu bekommen.“

Gesagt getan, Kai stand um kurz nach 10 Uhr morgens am Samstag bei uns auf dem Hof. Unser Gespann war von meinem Vater auf den gefluteten Reitplatz gefahren worden (zum Verladen üben reichte das, zumindest mit Gummistiefeln) und diverse Stricke und Longen bereitgelegt worden – die wir dann aber nicht gebrauchen mussten. Anweisung war, wir sollten mit Abay anfangen und er möchte uns beide sehen, wie wir verladen. Ich hatte Kai nämlich im Telefonat auch erzählt, dass ich selbst einfach zu dusselig bin, meinen Kleinen auf den Anhänger zu schicken. Hinter mir her läuft der Junior überall hin (wenn er nicht gerade pubertär ist…), aber sobald ich ihm sage, er soll da bitte allein hinauf, bleibt er stehen und guckt mich doof an. Ein ganz klarer Fall von Kommunikationsfehler…

Also waren Abay und ich erst einmal dran. Den kann ich schicken und führen, ab und an ist er dann etwas starrsinnig, aber im Vergleich zu damals, wo man ihn klassisch mit Besen, Longen und genügend Leuten drauf prügeln musste (wie man das eben so machte… jeder kennt das System) ist das heute nur ein „Och nöööööö…. Na gut… Mist, dann geh ich eben doch!“ Auch Zwergenaufstand genannt!

Nach dem ersten Raufschicken sagte Kai dann: „Jetzt weiß ich, warum der Kleine (Lucky) dich nicht versteht! Mach das doch mal…!“ Und er führte mir meinen Fehler vor. Ich soll doch bitte gleich den Strick richtig um das Pferd legen und dann einfach drauf führen. Ich selbst geh dabei einfach am Anhänger vorbei. Schwups, war Abay wieder oben und einmal noch, damit es sich bei mir einprägt. Danach tauschten wir die Pferde. Lucky musste nun dran glauben, er war aber nicht wirklich davon überzeugt. Man ist ja schließlich grade in der Pubertät! Also wichen wir ab vom Plan und das Fleckvieh durfte erst mal wieder üben, was er eigentlich kann, auf den Anhänger folgen. Danach zeigte mir Kai dann noch 5 verschiedene Varianten, die ich mit ihm üben kann, damit ich alleine ohne Hilfe verladen kann. Teilweise mit, teilweise ohne auf den Anhänger schicken und welche Tricks ich versuchen soll, ihm klar zu machen, dass man Frauchen nicht vorne braucht sondern da auch alleine Platz drauf findet.

Nach ca. einer halben Stunde war es dann soweit. Patsy sollte nun einsteigen. Wie immer nahmen wir Abay mit, der seinen Platz auf den Anhänger einnehmen sollte. Wir wollten es uns nicht noch schwerer machen als sonst. Abay stieg also ein und wurde von da an mit Möhren bei Laune gehalten. Fressen hilft bei Haflingern einfach Wunder! Kai ließ sich als erstes von Nina zeigen, wie sie Patsy auf den Anhänger führt. Beide gingen auf den Anhänger zu und Patsy blieb wie schon am Vortag davor stehen und entwickelte sich zu einem 20 Meter Pferd, okay man könnte auch Giraffe dazu sagen, so lang wie der Hals wurde. Kai brach das ganze ab. „Du musst nicht versuchen, das Pferd zu verladen – Du musst es verladen! Da ist ein großer Unterschied! Warte mal ich zeig dir das!“

Er nahm den Strick von Patsy und ging mit ihr auf den Anhänger zu. Gleiches Prozedere, nur dass Kai im Unterschied zu Nina einen ganz klaren Standpunkt vertrat -> „Du gehst da rauf, egal wie lange das dauert. Ich verlade dich jetzt.“ Mit dem Prinzip, ich bin sturer als du und ich hab den längeren Atem, überzeugte er Patsy durch das Übliche „ich nehme den Strick an, du gibst nach, dann gebe ich auch nach.“ dem Ziel immer näher zu kommen. Nach 45 Min. entschied sich die Stute dann aufzugeben und komplett einzusteigen. Endlich!! Lachend

Als sie dann im Anhänger neben Abay stand und Möhren fressen durfte, fragte Nina: „Darf ich denn auch mal??“ Darauf Kais Antwort: „Du sollst sogar!“. Also wurde Patsy wieder abgeladen und Nina sollte sie wieder aufladen. Und es ging, es war einfach rauf und wieder runter und wieder rauf und wieder runter. Kein Problem mehr. Nur an Ninas Weg bzw. Art, auf den Anhänger zu gehen, wurde noch etwas gefeilt, damit sie erstens sieht, was das Pferd in den wichtigen Momenten des Verladens tut und zweitens nicht im Weg steht, wenn die Stute hinauf gehen möchte.

Begeistert und mit einem guten Gefühl haben wir aufgehört. Kai sagte uns, was wir dann weiter üben sollen und, dass er, sobald es Probleme geben sollte, sofort wieder nach Lübeck kommt. Mit unserem Versprechen, dass wir anrufen, sobald wir mit der Trainingseinheit am Sonntag fertig sind und berichten wie es gelaufen ist, fuhr er dann wieder nach Hause.

Am Sonntag war es dann so, dass Abay auf den Anhänger stieg und ihm folgte Patsy so gut wie auf dem Fuße. Die Stute ging rauf und wieder runter und wieder rauf. Ohne zu zögern, lief sie Nina hinterher, lies sich an jedem Punkt kontrollieren und gab Nina die Sicherheit, die sie brauchte, um endlich ZU VERLADEN und es nicht nur zu versuchen!

Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei Kai Lahann bedanken, der uns so schnell geholfen hat und vor allem ohne mit der Wimper zu zucken. Es fällt manchmal nicht leicht um Hilfe zu bitten, schon gar nicht, wenn man das ja eigentlich selbst können müsste (zumindest laut Trainerlizenz Zwinkernd). Aber wer nicht über den Tellerrand schauen kann, kann sich auch nicht weiterentwickeln. Und wir jungen Reiter können von den erfahrenen Reitern noch einiges lernen, auch wenn wir vielleicht die gleiche Lizenz haben oder evtl. sogar einer höheren Leistungsklasse angehören, das spielt alles keine Rolle. Ich persönlich habe an dem Vormittag viel gelernt, viel gesehen und möchte mich noch einmal bedanken, dass Kai uns diese Möglichkeit gegeben hat, von seinem Wissen zu lernen und zu profitieren.

Wintertreffen in Jesteburg am 18.01.2014

Von Anja Wrobel

"Gut Holz" hieß es am 18. Januar bei dem von unserem "Laberbärchen" organisierten Wintertreffen in der Hazienda in Jesteburg. Sechzehn "gut Gelaunte" versuchten zunächst - mehr oder weniger ehrgeizig - den Pins auf der von Stefan gesponserten Kegelbahn zu Leibe zu rücken. Zwei Stunden kämpfte rechte gegen linke Tischseite und da ohnehin der "Spaß" im Vordergrund stand, war es mehr als gewollt, dass beim "Tannenbaumkegeln", am Schluss alle mit einem Unentschieden zum wohlverdienten Schlemmen in die Gasträume entlassen wurden.

Die leeren Akkus der fleißigen Kegler wurden dann bei Rodizio und anderen Leckerreien schnell wieder aufgeladen. Bei netten Gesprächen, natürlich auch - aber nicht nur - über das Thema Pferd und die kommende Turniersaison, klang der Abend dann recht spät am Abend aus. Es war schön! Und ich für meinen Teil freue mich schon auf das nächste, für März angedachte Treffen, mit hoffentlich ähnlich hoher Beteiligung.

In diesem Sinne bis bald. Eure Anja

Berichte aus 2013

Basispass Pferdekunde am 23.11.2013

Von Martina Sell

Alle 18 Teilnehmer haben bestanden, herzlichen Glückwunsch!!! Prüfung Basispass Pferdekunde am 23.11.2013 in der Pony-Waldschänke im Forst Klövensteen.

Die Teilnehmer waren super vorbereitet von ihrer Trainerin Lina Wichmann, die dort eine Pony-Reitschule führt. Ich als Kursleiterin wurde von Lina und von Conny unterstützt, was bei der grossen Teilnehmerzahl sehr hilfreich war. Prüfer waren Brigitta Deutschmann und Dietmar Boyks.

Bestanden haben:

Nelly Affeld, Lilly Wöhrmann, Emily Wöhrmann, Charlotte Hergt, Sophia Jachina, Anna Jachina, Lisabeth Petersen, Alegra Meyer-Grimm, Mia Diekmann, Mia-Lotte Schnabel, Gerda Gorczyca, Yasmin Nawrath, Louisa Junge, Romy Bergmann, Julia Bergmann, Kristin Bergmann, Yana Ziegler, Zoé Marie Marschall.

Liebe zum Detail...

Ponys können ziemlich stur sein... aber die Prüferin Gitta Deutschmann packt mit an.

Zwischendurch wurde laut gesungen und sich warm gelaufen.

Letzte Fragen am Feuerkorb.

Mäuschen spielen beim Dt. Longierabzeichen Kl. IV im Oktober 2013

Von Silvia Schlett

Am vergangenen Wochenende fand bei Martina Sell der Prüfungs-Vorbereitungskurs zum Deutschen Longierabzeichen Kl. IV statt. Da ich das Abzeichen langfristig auch ablegen möchte, durfte ich dem Training beiwohnen. Hierfür noch einmal ein herzliches Dankeschön!

Der Workshop, der von Martina Sell in Zusammenarbeit mit Conny Lübke durchgeführt wurde, fand vom 11.10. bis 13.10.13 in Schiphorst statt. In den Unterrichtseinheiten wurden Theorie und Praxis sehr anschaulich und ansprechend vermittelt.

Auch wenn ich persönlich das Abzeichen als etwas “verstaubt” erachte, war es doch interessant, einen Einblick in die Welt des klassischen Longierens zu erhalten. Da ich persönlich sehr wenig bis kaum longiert habe, aber regelmäßig die Updates von Babette Teschen zu ihrem Longenkurs verfolge, war ich von den starken Reglementierungen sehr erstaunt. So müssen laut Prüfungsvorschrift im Praxisteil u.a. folgende Punkte strikt eingehalten werden:

  • Der Longierende muss aufrecht stehen und die Arme im rechten Winkel auf gleicher Höhe parallel in einem Dreieck mit dem Pferd mitführen.
  • Idealerweise bewegt sich der Longierende nicht vom Fleck (der innere Fuß bleibt an einer Stelle stehen, während der äußere Fuß im Kreis tritt).
  • In der Longe darf keine einzige Welle oder Drehung sein.
  • Die Longe muss auf eine spezielle Art aufgenommen werden, damit sie sich von selbst abwickelt.
  • Die Peitsche wird immer unter dem linken Arm verwahrt (auch beim Wechseln der Ausbinder).
  • Ein Seitenwechsel erfolgt über eine bestimmte Wendung der Vorderhand (das Pferd bleibt auf dem Zirkel stehen).

Wie auch immer die Prüfungsvorschriften sein mögen - ich habe am Wochenende mal wieder einiges gelernt :-)

Das richtige Auf- und Abnehmen der Longe wird zuerst ohne Pferd geübt.

So sieht eine perfekt aufgenomme Longe für das Longieren auf der linken Hand aus.

Auch richtiges Bandagieren will geübt sein.

Martina demonstriert an Fancy, wie prüfungskonform longiert wird.

Reiningkurs am 29.09.2013 mit Arne Pirk in Huettblek
Tell Tobler auf Holly

Von Lisa Grützmacher

Am Sonntag, den 29.09.2013 fand im Westernreitzentrum Hüttblek der erste Reiningkurs mit dem Trainer Arne Pirk statt. Vertreten waren Teilnehmer aus allen Alters- und Leistungsklassen und verschiedenen Verbänden.

Nach einer kurzen Kursbesprechung ging es los, geritten wurde auf Wunsch der Teilnehmer in Zweiergruppen oder einzeln. Nach dem Warmreiten wurden verschiedene Manöver besprochen und trainiert, aber auch die Basisarbeit wurde dabei nicht vernachlässigt. Da Arne Pirk auf jeden Teilnehmer individuell eingegangen ist und ihn an dem aktuellen Leistungsstandpunkt „abgeholt“ hat, kamen auch Reiter, die in den Reiningsport hineinschnuppern wollten auf ihre Kosten.

Bei einem gemeinsamen Mittagessen im Reiterstübchen konnten sich die Teilnehmer für den zweiten Teil des Kurses stärken. In der zweiten Hälfte wurden dann hauptsächlich Reining - Manöver trainiert und es wurden bei allen Pferd-Reiterkombinationen Verbesserungen ersichtlich. Mit neuen Erkenntnissen und zufriedenen Gesichtern traten sowohl die Teilnehmer, als auch der Trainer Arne Pirk am frühen Abend die Heimreise an.

Da der Kurs auf große Begeisterung traf wurden die nächsten Termine gleich festgelegt: Am 27.10.2013 und am 24.11.2013 finden zwei weitere Kurse im Westernreitzentrum Hüttblek statt. Reiter aller Alters- und Leistungsklassen sowie Besucher sind herzlich willkommen.

Prüfungstag Trainer-C und -B Westernreiten am 02.08.2013

Von Silvia Schlett

Am gefühlt heißesten Tag des Jahres wurden die Trainer-C und Trainer-B Anwärter bei Martina Sell in Schiphorst geprüft. Ich habe zugeschaut und ein bisschen geholfen. Da ich im Herbst das Westernreitabezeichen Kl. IV ablegen werde, wollte ich mir die Prüfungen anschauen, um noch besser zu verstehen, auf was die Richter wert legen.

Der Tag war aufgrund der hohen Temperaturen sehr anstregend, aber auch erfolgreich. Von acht Prüflingen haben es sieben geschafft - und das bei 35 Grad im Schatten. Herzlichen Glückwunsch!

Hier ein paar Eindrücke:

Die Prüfer begrüssen die Anwärter und besprechen den Ablauf.

Trail Parcours.

Geländeritt mit Rettungseinsatz.

Praktische Lehrproben.

Horse&Dog Trail Kurs am 18.-19.05.13 in Hüttblek bei Britta Kühl-Bohnee

Von Jennifer Daevel

Endlich war es so weit, mein lang ersehnter Kurs bei Britta in Hüttblek fand statt! Seit ich sie auf der Hanse Pferd 2012 mit Bluebird und Lotte gesehen hatte, übte ich zu Hause alle Grundlagen wie, Sitz, Platz, Fuß und Bleib vom Pferd aus! Das Woah wurde als stopp auch beim Hund antrainiert und das Pony und der Hund waren eine Einheit! Voller Vorfreude lief der Countdown bis zum Kursbeginn! und dann der Schock! Pony kaputt! Stocklahm! Oh nein, der Kurs fällt aus!  Als ich Britta informierte bot sie mir sofort ein Schulpferd von sich an! Der Kurs fand also statt und meine Erwartungen wurden übertroffen! Mit einer Leichtigkeit in der Stimme, Witz und viel Erfahrung wurde das Wochenende ein riesen Erfolg mit vielen Tipps, Tricks und Kniffels und das nicht nur was den Hund betraf! Spielend bändigte sie einen übermütig-kläffenden Hund und ein freches Pony! Man konnte zusehen wie Frechheiten und ignorierende Hilfen ganz einfach beseitigt wurden! Britta´s Lösung: Gegenteiltag! Mit Charme, Witz, viel Spaß und den richtigen Tipps verwandelten sich alle Hauptdarsteller des Kurses am Sonntag zu spitzen Teams aus einer Pferd-Hund-Reiter-Kombi sodass wir alle eine Pattern ritten und als die Worte: ich bin stolz auf euch, super gemacht kamen, war der Kurs für uns alle ein riesen Erfolg! Jeder einzelne wurde individuell beraten/trainiert und erreichte sein selbstgesetztes Ziel und manchmal sogar noch mehr Lächelnd

Auch ich hatte Gegenteiltag, denn entgegen weitläufiger Meinungen von Schulpferden, war mein Schulpony ein riesen Hit! Chayenne, 22Jahre jung versprach mir, wenn ich die richtigen Knöpfe drücke er alles für mich tun würde! Und das tat er! Ein toller Kerl, ein toller Kurs eine super Trainerin, der man die Freude und den Spaß zu unterrichten in jedem Moment anmerkt und alles aus ihrem Mund so einfach klingt das man sofort Mut hat alles mit ihr zusammen zu machen! Es nur klappen kann! Ich freue mich schon jetzt auf einen neuen Kurs mit ihr und kann sie jedem ans Herz legen der Spaß am reiten haben möchte und dabei trotzdem viel lernen will!

Reitabzeichenkurs im April 2013 in Schiphorst

Bericht von Martina Sell

Wieder haben es 14 Teilnehmer durch einen lehrreichen, diesmal auch recht entspannten - Lehrgang geschafft. Prüfung am 21. April 2013 in Schiphorst.

Nachdem meine letzten beiden Lehrgänge recht anstrengend waren, haben mir die Teilnehmer des Frühjahrkurses 2013 mal wieder in Erinnerung gebracht, dass Lehren und Lernen rund ums Pferd und Westernreiten definitiv sehr viel Spaß machen kann!!

Vielen lieben Dank an Euch dafür!

Nach dem langen Winter hatte Petrus ein Einsehen mit uns, so dass wir die letzten drei Tage samt Prüfung draussen auf dem Aussenplatz abhalten konnten. Teils war es zwar noch etwas kühl, aber durch den großen Platz geht der Ablauf flüssiger von statten, als in Stall und Halle.

Die Generalprobe wurde von Hauke Themer durchgeführt. Er fühlte allen nochmal gründlich auf den Zahn und gab zusätzliche Hinweise, nicht nur für die Prüfung sondern auch im Hinblick auf das mittelfristige Training. Das hat allen Teilnehmern zusätzliche Motivation gegeben, denn wir wollen ja alle noch weiterhin lernen und uns verbessern.

An einigen der anderen Kurstage wurden wir begleitet und unterstützt von Ann-Christin Huthoff, der Inhaberin der Reitschule "Schimmelreiterhof" aus Hamburg-Rahlstedt. Auch dafür vielen Dank, ich habe mich sehr gefreut, Dich bei der Gelegenheit mal wieder zu sehen!!

Während der Lehrgänge lerne ich ja einige Teilnehmer ganz gut kennen und schätzen und es ist immer schön, wenn man sich dann nach längerer Zeit mal wieder sieht!

Und natürlich gilt mein Dank auch den Prüfern Dietmar Boyks und Egbert Röschmann, die freundlich und geduldig für eine möglichst stressfreie Prüfungssituation sorgten. Danke schön, dass wir den Ablauf wieder den Reitern und Pferden anpassen durften, damit niemand die Grenzen der Belastbarkeit erreicht.

Eine Teilnehmerin hatte leider etwas Pech in der Prüfung. Die Ärmste hatte sich wenige Tage vorher verletzt, wollte zwar tapfer trotzdem antreten, aber leider war sie doch noch nicht ganz fit. Allerdings haben die Prüfer sich versprechen lassen, dass sie gleich die nächste Gelegenheit nutzt und dann ihr volles Potenzial entfaltet.

Diese Teilnehmer konnten schließlich ihre Urkunden in Empfang nehmen:

  • Silvia Schlett, Hamburg, Basispass
  • Vivienne Severin, Dänemark, Basispass und WRA IV mit "Beaver"
  • Michael Wachholz, Ahrensburg, Basispass
  • Rika Kreinberg, Regesbostel, Basispass, WRA IV mit "Honigmilch" und DLA IV mit "Fancy"
  • Maja Nagel, Hamburg, Basispass
  • Nadine Gülzow, Lübeck, Basispass
  • Beate Rottkemper, Hamburg, Basispass und WRA IV mit "Okie"
  • Christina Nadolski, Büdelsdorf, Basispass
  • Oliver Stukenberg, Hamburg, Basispass
  • Stefan Meiners, Ammersbek, Basispass
  • Laura Süleymanova, Schiphorst, WRA IV mit "Fancy"
  • Cornelia Lübke, Ahrensburg, WRA III mit "Okie"
  • Johanne Eggerstedt, Hamburg, DLA IV mit "Beaver"

Besonders freut mich, dass sich einige gleich für den nächsten Lehrgang haben vormerken lassen. Also wie immer: Nach dem Kurs ist vor dem Kurs.

Basispass Pferdekunde 07.04.2013 in Schiphorst
Martina mit ihrem Hund “Schokolade”

Von Silvia Schlett

Wer ein Pony haben möchte, sollte unbedingt wissen, wie mit den Rackern sachgemäß umzugehen ist. Aus diesem Grund hatte ich beschlossen den Basispass Pferdekunde zu erwerben.

Bei der Recherche nach einem Ausbildungsbetrieb, in dem ich das Abzeichen in Hamburg oder Umgebung ablegen kann, bin ich über die Website von Martina Sell gestolpert. Die Trainerin A Westernreiten betreibt die Westernreitschule “FunTastic Riding” in Schiphorst (Schleswig-Holstein).

Martina ermöglicht Interessenten in einem Workshop über drei Wochenenden den Basispass, die Westernreitabzeichen Kl. IV und Kl. III, sowie das deutsche Longierabzeichen Kl. IV abzulegen. Die Teilnahme an einem oder mehreren Abzeichen ist möglich. Nur eine Einschränkung gibt es: Die Westernreitabzeichen Kl. IV und Kl. III dürfen nicht an einem Tag geprüft werden - zwischen den Prüfungen muss ein Zeitraum von mindestens einem Monat liegen.

Der Vorteil von Martinas Modell ist, dass alle von allem etwas mitbekommen und dadurch mehr lernen, als sie eigentlich für das jeweilige Abzeichen benötigen. Zudem erhalten die Teilnehmer einen sehr tiefen Einblick über die Anforderungen der nächsten Abzeichen. Der Nachteil ist, dass die Grenzen zwischen den verschiedenen Prüfungsthemen verschwimmen und das im Zweifelsfall zur Irritation beim Lernen führt. So habe ich deutlich mehr Stoff gepaukt, als für den Basispass eigentlich notwendig war… 

Die Wochenenden waren jeweils in theoretische und praktische Unterrichtseinheiten aufgeteilt und alle Teilnehmer durften bei Interesse, ohne Aufpreis, bei allen Unterrichtsstunden dabei sein. Mich haben dabei insbesondere die Reitstunden der Anwärter für Kl. IV und Kl. III interessiert. 

Mitgenommen habe ich, dass die Nervosität der Reiter in dieser Situation der entscheidende Faktor ist. Martina gab den betroffenen Reitern den Tipp, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: Nämlich, dass Reiten Spaß macht. So einfach es klingt, so wirksam war das “Mantra” auch. Gelernt habe ich auch, dass die ständige Wiederholung der Prüfungsaufgaben die Pferde langweilt. Die Pattern sollten nur selten in genau der Reihenfolge abgeritten werden, in der sie auch geprüft werden. 

Mich hat der Kurs motiviert, weiter an mir zu arbeiten und noch mehr über Pferde zu lernen. Im Herbst werde ich an dem Kurs erneut teilnehmen, mit dem Ziel, das Westernreitabzeichen Kl. IV abzulegen.

Berichte aus 2012

Kurs mit Florence Wirgininks am 19.-21.10.12: Ein Kurs unter dem Motto "Ich habe keine Worte mehr…"

Vom 19.-21.10.12 fand zum ersten Mal unter der Leitung der Trainerin Florence Wirgininks (www.westernreiten-mv.de) ein Basiskurs in Ganzlin statt. Es fanden sich 8 Pferde und 9 Reiter auf dem Paulinenhof ein, um intensiv an vorhandenen Problemen zu arbeiten und Strategien für eine Verbesserung zu entwickeln.

Florence und ihr Mann Tyge leben seit Mai diesen Jahres in Krein (Lübsz) mit ihren 3 Quarterhorses, wovon eines der Hengst namens „Romance Is Over“ ist, den Tyge bereits erfolgreich u.a. in der Pleasure auf der Americana geshowt hat. Beide haben den Schritt gewagt und sind aus Bayern nach Mecklenburg-Vorpommern gezogen, weil sie hier (O-Ton) landschaftlich stark an Montana erinnert werden. Keine Berge mehr, sondern flache Wiesen, Felder und Seenplatten, „Endlich mal wieder weit gucken können“, so meint Florence.

Am Freitag wurde zunächst in kleinen Gruppen zu zweit erst einmal das Können von Pferd & Reiter abgefragt, schnell wurden vorhandene Schwachstellen erkannt und gezielt an deren Verbesserung gearbeitet. Ein Jungpferd wurde spontan aus dem Kurs herausgenommen, da dem Pferd die grundlegende Basis fehlte, dieses wurde in Einzelstunden mit der jungen Besitzerin in Ruhe erarbeitet. Davon haben Pferd und Reiterin erheblich mehr profitiert, so dass die Überlegung im Raum steht, das Pferd demnächst direkt bei Florence ins Training zu geben.

Am Samstag wurde dann in 4er Gruppen a 2 Stunden geritten, hierbei führte das zügellose „handunabhängige“ Reiten zu manchen Frustrationen… Nach und nach konnte aber jeder mit Hilfe guter Anweisungen die Übungen umsetzen. Einige neu hinzugekommene Reiter mussten aufgrund mangelnder Kondition schnell erkennen, dass einmal die Woche reiten vielleicht doch ein bisschen zu wenig ist?! Das Losungswort für die Umschreibung des Trainingszustandes ihrer Pferde lautete: gute Weidekondition…:-)

Am späten Nachmittag ritt Florence den Teilnehmern dann noch eines ihrer Trainingspferde vor, eine junge QH-Stute, die sie seit knapp 8 Wochen im Training hat, davon nun seit 2 Wochen unter dem Sattel. Sie nimmt maximal 4 Pferde zeitgleich ins Training, um genügend Zeit für jedes einzelne Pferd zu haben. Bei rohen Pferden umfasst die Berittzeit mindestens 3 Monate, da eine solide Bodenarbeit bei ihr Voraussetzung ist, bevor sie auf das Pferd steigt. Auf dem Paulinenhof stehen hierfür große Boxen und täglicher Weide- bzw. Paddockgang, Außenplatz und Reithalle zur Verfügung. Wer von Weiter her kommt, kann in der gemütlichen Ferienwohnung auf dem Hof übernachten.

Sonntag erhielt dann jeder Teilnehmer gezielten Einzelunterricht, Übungen wurden verinnerlicht und jeder wurde mit maßgeschneiderten „Hausaufgaben“ entlassen.

Das Fazit der Teilnehmer war ziemlich einheitlich: Florence hat ein sehr gutes Auge für die Gesamteinschätzung des Trainingszustandes von Pferd & Reiter, gibt ein gutes Feedback und prima Übungsaspekte mit auf den Weg, damit man zu Hause nicht von vorne anfängt… Für Karin und mich hat sich die doch recht weite Anfahrt aus Schleswig-Holstein gelohnt, unsere Pferde haben deutliche Verbesserungen in den 3 Tages Intensivtraining gezeigt. Am Ende haben dann doch alle wieder gelacht, was wohl nicht nur an dem sensationell guten Wetter lag! Ein besonderer Dank gilt noch Ines Krause, die uns wunderbar mit Kaffee und Süßigkeiten (Nervennahrung) versorgt hat…:-) Und am Ende jeden Tages kam dann der Satz: „Ich habe keine Worte mehr…“

Jasmin mit Pia, Elisa mit Minimi, Annette und Anne mit Amigo, Christina mit Chiefs Lucky Luke, Steffi und Anje mit Nino und Zuna, Karin mit Chiefs Red Fox und Claudia mit FR Lottas Copyright

Abzeichenprüfung am 21. Oktober 2012 in Schiphorst

Herzlichen Glückwunsch an die Teilnehmer, die am 21.10.2012 in Schiphorst ihre Prüfungen bestanden haben:

BASISPASS PFERDEKUNDE:
Cornelia Lübke
Lina Wichmann
Hanna-Lisa Balke
Karl-Heinz Graebel
Julia Alkewitz
Sabine Stüven

WESTERNREITABZEICHEN KL. IV:
Cornelia Lübke
Anika Mai

WESTERNREITABZEICHEN KL. III:
Susanne Richert
Claudia Plinski
Lina Wichmann
Julia Alkewitz

DT. LONGIERABZEICHEN KL. IV:
Ines Hellwig
Cornelia Lübke
Lina Wichmann
Svenja Steuer
Claudia Wilhelm
Julia Alkewitz
Clarissa Stamer
Tanja Schley

Herzlichen Glückwunsch zu Euren teils sehr guten Noten von Euren Kursleitern Karen Strehlow, Hauke Themer und Martina Sell.

Vielen Dank an die Prüfer Dietmar Boyks und Horst Pape.

Unser erster Familienurlaub – German Open 2012

German Open 2012 – Höhepunkt der jährlichen Turniersaison und mit einem Rekord an Starterzahlen eine Reise wert.

Wie schon im letzten Jahr haben mein Mann Wolle und ich frühzeitig beschlossen, wieder nach Kreuth zu fahren um die Mitglieder unseres Landesverbandes fleißig zu bejubeln. Dieses Mal wollten wir mit dem Wohnmobil los – und natürlich mit unserem knapp 3 Monate alten Sohn Jonas.

Gesagt, getan: Am Freitag begann die Reise. Erst einmal mussten wir vier Stunden zur Schwiegermutti fahren um dort auf das Wohnmobil umzusteigen. Dort ging es dann am Samstagabend weiter, acht Stunden Fahrt nach Kreuth und ein Baby, was die ganze Fahrt über durchschlief – so beginnt ein entspannter Urlaub! Dank einer Solaranlage auf dem Dach waren wir nicht auf Stromversorgung angewiesen und verbrachten eine Woche auf dem großen Parkplatz gegenüber der Ostbayernhalle.

Sonntagmorgen, nach knapp 4 Stunden Schlaf, machten wir uns dann auch schon auf den Weg, um die erste Prüfung zu sehen, Senior Superhorse Erwachsene. Für unseren Landesverband starteten Franziska Kühne, Martina Sell und Katrin Langenbeck.

Nach Ende der Prüfung machten wir uns einen Überblick über die zahlreichen Verkaufsstände und genossen das schöne Wetter.

In der Nacht zu Montag stieg dann kurzzeitig unsere Heizung aus. Leute, es ist nachts schon empfindlich kalt in Bayern!! Bemerkt haben wir dies erst um vier Uhr in der Früh, als Jonas, welcher inzwischen zum „eiskalten Händchen“ geworden war, seine Mahlzeit verlangte. Wolle bekam das Problem jedoch schnell in den Griff und so konnten wir wieder in Ruhe weiterschlafen – ein Teil von uns satt, der andere hungrig!

Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns dann am Montagvormittag auf den Weg ins nahe gelegene Amberg, welches eine wunderschöne Altstadt besitzt. Abends begaben wir uns dann noch in die Ostbayernhalle, um die Senior Reining zu sehen. Gestartet sind hier Martina Sell und Petra Fiedler.

Nach einer diesmal warmen Nacht machte Wolle sich am Dienstagmorgen bereits um 5.30 Uhr auf den Weg, um als „Pferdehalter“ zu fungieren während Franziska Kühne, Hauke Themer, Svenja, Behrendt, Wencke Rohwedder, Isabel Hübner und Katrin Langenbeck den Trailparcours abschritten. Jonas und ich schliefen lieber noch ein Stündchen länger. Hauke, Isabel und Katrin schafften es hier ins Finale! Mit 82 Startern war der Vormittag gut ausgefüllt. Anschließend folgte der Trail für die Jugendlichen, hier starteten Aileen Henning und Denise Jöhnk. Den Rest des Tages genossen wir mal wieder das gute Wetter!

Kurs mit Lou Roper am 08.09.2012: Erst Haltung - dann Handlung!

Von Petra Gerken

Sechs Reiter-Pferd-Kombinationen und einige Zuschauer fanden sich am 08.09.2012 auf der Reitanlage der Familie Sell in Schiphorst ein, um an einem Tageskurs mit Lou Roper (Thema: individuelle Problemlösung) teilzunehmen. Lou, der aus San Diego/CA kommt, hatte als Übersetzer Martin Otremba mitgebracht.



Gleich am Anfang gab uns Lou zu verstehen, dass wir nicht alles vorher Gelernte vergessen sollten, sondern vielmehr seine Anregungen als ein weiteres Handwerkszeug in unsere persönliche „Schatzkiste“ legen könnten. Jeweils in 2er-Gruppen wurden dann die Reiter-Pferd-Kombinationen begutachtet und Lou ging auf die von den Reiterinnen geschilderten Probleme ein.

Immer wieder erwähnte er, dass er sehr viel Wert auf eine vernünftige Basisarbeit legt. Erst, wenn diese getan und dem Pferd auch genügend Zeit gegeben wurde, die Dinge zu verstehen und umzusetzen, könne man mit dem nächsten Schritt weiter machen (so steht es ja auch in unserer Ausbildungsskala). Demnach sollte dann die Reiterin, deren Pferd zu schnell und mit hohem Kopf trabte, nicht gleichzeitig versuchen, das Tempo zu reduzieren und den Kopf „herunter zu arbeiten“, sondern sich zunächst nur auf das Tempo konzentrieren. Und siehe da: Nachdem sich das Pferd im langsameren Tempo nach einer Weile entspannte, ließ es den Kopf sogar von selbst fallen. ;o)

Lou sagte, dass Reiter ihren Pferde oft zu viele Informationen gleichzeitig geben. Außerdem würden auch oft Dinge, die man theoretisch weiß, praktisch nicht umgesetzt. Und das zeigte sich gleich darauf, als sich eine Reiterin beim Anhalten ihres Pferdes prompt dabei ertappte, wie sie alle Hilfen (Sitz, Beine, Stimmkommando und Zügel) gleichzeitig anwendete, anstatt zunächst nur den Sitz nach hinten zu verlagern.

Lou wies mehrfach auf den Sitz als wichtigste Voraussetzung zur Verständigung mit dem Reittier hin (Haltung vor Handlung!). Wenn man in der Körpersprache klar und konsequent ist, kann man nach und nach die weiteren Hilfen weglassen [und vielleicht sein Pferd irgendwann auch ohne Zaumzeug und Stimmkommandos wie Lou reiten (;o))].

Bei einer leckeren Pizza in der Mittagspause fragte ich ihn dann, ob in der USA auch mehrheitlich Frauen an seinen Kursen teilnehmen würden. Er antwortete scherzhaft, das sei der Grund, warum er heute keine Rodeos mehr reiten würde. Beim Rodeo schauen 199 Männer und 1 Frau zu, während er heute 199 Frauen und 1 Mann als Kursteilnehmer hätte. :-)

Am Nachmittag stellte eine Reiterin ihr Pferd vor, das in der Westernpleasure auf der Geraden gelegentlich falsch angaloppiert. Lou bat sie, sich gründlich Zeit für die Vorbereitung zu nehmen. Meistens verfalle man zu sehr in Hektik, sobald man das Kommando „Lope your horse“ hört und gebe die Kommandos zu schnell. Er simulierte eine Prüfungssituation und bat die Reiterin, nach seinem Kommando Schritt für Schritt ruhig das Angaloppieren über Sitz/Hilfengebung einzuleiten und zu warten, bis das Pferd „seine Füße sortiert“ habe. Gesagt – getan… und wir sahen an diesem keinen einzigen falschen Angalopp dieses Pferdes mehr.

Geduld und Zeit brauchte auch eine weitere Reiterin, deren Pferd - statt auf eine Volte zu gehen - gleich Spins absolvierte. Da die darauf zugeschnittene Übung sehr schwierig ist, schwang sich Lou zunächst selbst auf das Pferd. Nach ein paar Versuchen gelang es ihm, das Pferd stark gebogen auf eine sehr enge Volte zu bringen. Während dieser Übung sah man mehrfach sehr gut, wie das Pferd „überlegte“ und erst dann weitermachte, als es begriffen hatte, was hier Neues von ihm gefordert war.

Eine lustige Showeinlage bekamen wir vorgeführt, als jemand die Frage stellte, wie man die Aufmerksamkeit seines „guckigen“ Pferdes einfordern kann: Lou wendete sich Martin zu, stieß ihn immer wieder an, während er zu ihm sagte: „Martin, schenke mir Deine Aufmerksamkeit“, „Martin, schenke mir Deine Aufmerksamkeit“, „Martin, schenke mir Deine Aufmerksamkeit“, „Martin!“, „Martin, schenke mir Deine Aufmerksamkeit“, „Martin!“…

Dann fragte er uns, ob wir glaubten, dass er hiermit Martins Aufmerksamkeit bekommen würde. - Gelächter. Lou’s Fazit: „Ein Pferd ist nur aus zwei Gründen nicht aufmerksam: Entweder der Reiter ist unklar oder das Pferd ist unterfordert.“

Viele weitere nützliche Informationen bekamen wir an diesem Tag – zur Frage der Qualität eines Galopps beim Lope Over bis zum natürlichen Bewegungsablauf des Pferdes im Vergleich zum antrainierten beim Rückwärtsrichten im Stangen-L. Wer einmal die Chance hat, an einem Lou Roper-Kurs teilzunehmen, kann so manches Aha-Erlebnis für sich mit nach Hause nehmen.

Mir als „Nur“-Zuschauerin haben seine Philosophie „Just be easy“ und der Ausspruch „It happens instead of making it happen“ sehr in den Bann gezogen und ich werde versuchen, meinem Pferd in Zukunft weniger komplizierte Arbeitsanweisungen zu geben – und natürlich noch mehr auf meinen Sitz achten.

Lehrgang Trail auf der Winterberg-Ranch am 17./18.03.2012

Von Antje Reimann

Am 17. und 18. März 2012 fand nach längerer Pause endlich wieder zwei Trail-Lehrgänge mit Regina Jentsch statt. Ursprünglich war nur ein eintägiger Lehrgang geplant, aufgrund der Nachfrage entschloß Regina sich jedoch zur Erweiterung auf zwei Tage – am Sonnabend für Reiter der LK 5/LK 4 und am Sonntag für Reiter der LK 3 bis LK 1.

Meine Reitpartnerin Anika wollte am Einsteigerkurs teilnehmen. Da mein Pony auf dem Nachbarhof steht – Entfernung ca. 1 km -, machten wir uns am Sonnabend früh zu Pferd (Anika) und zu Fuß (ich – ortskundig und mit Fotoapparat) auf den Weg.

Auf der Winterberg-Ranch war schon alles vorbereitet – die sauberen Boxen für die Mittagspause waren mit Wasser und einem Snack in Form von Heu und Heulage versehen. Für uns Fußgänger hatte Gitta extra einen Sattelbock bereitgestellt. In der Reithalle war bereits ein Trail-Parcours aufgebaut, außerdem ein kleines Büfett mit Getränken und  selbstgebackenem Kuchen (sehr lecker!) sowie eine Bank für die Zuschauer.

Zu Beginn gab es eine kleine Vorstellungsrunde der sechs Teilnehmer und ihrer Pferde. Die Gruppe war bunt gemischt: Reiter ohne und mit geringer Turniererfahrung, turniererfahrene Reiter, die längere Zeit pausiert hatten oder ihr Jungpferd auf das erste Turnier vorbereiten wollten.
Eine Teilnehmerin war ein wenig enttäuscht – sie hatte darauf gehofft, mit einer „Brücke“ trainieren zu können. Die alte Winterberg-Trail-Brücke war jedoch wegen Baufälligkeit abgerissen worden. Kein Problem für Gitta und ihr Team – zwanzig Minuten später stand eine neue Brücke in der Halle!

Durch einen Testritt jedes Teilnehmerpaares verschaffte Regina sich einen Überblick über den jeweiligen Ausbildungsstand, jeder Teilnehmer wurde am „Standort“ seines Könnens abgeholt. Die Trail-Hindernisse und ihre Bewältigung wurden detailliert erklärt. Nicht nur die Technik – da die Pferde einen sehr unterschiedlichen Ausbildungsstand aufwiesen, gab Regina auch Hilfestellung für die vierbeinigen Anfänger. Nicht jede Übung ist logisch für ein Pferd – manchmal ist Hilfe durch „Bodenpersonal“ sehr nützlich, der Reiter kann sich auf die Führung seines noch unerfahrenen Pferdes konzentrieren.

Zur Überraschung der Reiter zeigte sich immer wieder, dass weniger oft mehr ist, dass  wenige gezielte Hilfen wirkungsvoller sein können als viele verschiedene. Zwecks Demonstration wurde ein Besenstiel zum Steckenpferd umfunktioniert und rückwärts durch durch das „L“ gelenkt.

Aber es ging nicht nur um die einwandfreie Bewältigung der Hindernisse. Auch was sich zwischen den einzelnen Hindernissen abspielt, ist von Bedeutung – die Linienführung, die Übergänge der Gangarten, das Anreiten der Hindernisse.

Im Regelbuch der EWU wurde in den letzten Jahren etliches geändert – diese Änderungen wurden erläutert, auch das Bewertungssystem in den Prüfungen. Da Regina auch Richter ist, konnte sie genau erklären, auf welche „Kleinigkeiten“ es in der Prüfung ankommt – was der Richter positiv oder negativ beurteilt.

Zur Mittagspause ging es in den gut geheizten Saloon der Winterberg-Ranch. Gittas Team versorgte uns mit einem köstlichen Mittagessen und Getränken. Natürlich wurde auch hier weiter gelernt, verschiedene Pattern erklärt, Bewertungen erörtert, Techniken diskutiert.

Am Nachmittag wurde an den Hindernissen weiter geübt, die erfahreneren Reiter und Pferde bekamen anspruchsvollere Aufgaben – schließlich sollte sich niemand langweilen!

Alles wurde von Regina mit Stimm- und Körpereinsatz begleitet, immer auch erklärt, wie und warum die Hilfen funktionieren. Dazu gab es wieder Hinweise auf die Turnierbestimmungen und wie deren Einhaltung geprüft wird – jetzt wissen wir endlich auch, warum das Regelbuch der EWU so ein seltsames Format hat.

Kurz nach 17 Uhr waren alle Teilnehmer zwar erschöpft, aber auch sehr viel schlauer als am Morgen, und so machten wir uns alle zufrieden auf den Heimweg.

Am nächsten Tag trafen sich sieben Reiter der LK3 bis LK1 in der Halle. Die Hindernisse waren ein wenig „umdekoriert“, dem höheren Anspruch gemäß.

Auch hier wurde erklärt, geübt und festgestellt, dass Reiter immer ein Ziel vor Augen haben sollten – nicht nur das ideelle, stets das eigene Können zu verbessern, sondern auch einen realen Zielpunkt im Trail. An diesem Tag verkörperte diesen das Plastikpferd „Rody“, welches half, eine sehr enge Gasse und die engen Zwischenräume des walk over einwandfrei zu passieren. Alle Pferde schafften es ohne das störende „Klock“ - auch der Tinker mit den großen Hufen fand ausreichend Platz!

Gitta und Ihr Team sorgten wieder für die Erholungspausen von Mensch und Tier. So nahmen die Kursteilnehmer viele „aha-Erlebnisse“, Übungsideen und eine gute Erinnerung an die Winterberg-Ranch mit nach Hause. Ein herzliches Dankeschön an Gitta und ihr Team für den tollen Service und an die Einsteller des Stalls, die an diesem Wochenende auf die Halle verzichteten und auch die Boxen für die Gastpferde zur Verfügung stellten. Wir freuen uns auf weitere Lehrgänge mit Regina und hoffen, dass uns diese Anlage auch zukünftig zur Verfügung steht.

Seminar Basistraining und Problemlösungen, 25./26.02.2012 in Schiphorst mit Martina Sell

Von Susanne Richert / Fotos: Kalli

Wochenend-Seminar bei Martina Sell in Schiphorst ...wenn "am Ende" alles so harmonisiert wie die Farbe der Weste mit der Decke des Pferdes oder gar der Haarfarbe von Susi mit der Fellfarbe von Okie, dann ist es perfekt...schauen wir mal... ;-) Start am Samstag morgen 10.00 Uhr...nach dem gemütlichen gemeinsamen Frühstück und Pferde von der sonnigen Weide holen geht es los mit putzen, satteln, trensen und "auf in die Halle"...

Unsere Themen: Western-Training, Basisarbeit, Problem-Lösungen. Teilnehmer: Maleika auf Winchester, Jens auf Beaver, Susi auf Okie, Kati auf Fancy

...unter der Aufsicht von Schoko ...

... und der Leitung von Trainerin Martina Sell...-unser Fotograf: Kalli-

Wir lernen am Boden wichtige richtungsweisende Hilfengebungen...

....Bewegungsabläufe und Stimmhilfen, um diese dann wenig später vom Rücken des Pferdes aus effektiv und korrekt einzusetzen....

...wir lernen unsere Trailaufgaben (seitwärts an Stangen orientiert, 360+90 grad Wendungen, rückwärts durch Hindernisse, auf den Punkt genaue Gangartwechsel...

...mit viel Konzentration und Folgeleistung der genauen Anleitungen und sehr gut verständlichen und ausführlichen Erklärungen von Martina, die geduldig und gut gelaunt auf jeden einzelnen Teilnehmer eingehend ein umfangreiches "Programm" für ihre Teilnehmer parat hat...auf Pferd und Reiter und auch Einzelwünsche abgestimmt...gelingen jedem der Teilnehmer viele Erfolgserlebnisse...

...wir lernen einfache Galloppwechsel ... Dem fachmännischen Auge und dem professionellen Blick von Martina zeigen sich schon nach kürzester Zeit Stärken und Schwächen von Reiter und Pferd...

...jeder Einzelne bekommt spezielle Tips und Anregungen für gezielte Verbesserung von Sitz, Technik und Hilfengebungen...

...so dass am Ende viele hilfreiche, gute, präzise und wirksame Ideen und Kenntnisse mit " nach Hause " genommen werden...

...jeder Einzelne von uns fühlt sich am Ende ein großes Stück weiter in seinem reiterlichen Können und Wissen...

...wir waren nicht nur konzentriert...

...sondern auch entspannt und motiviert...

...am Ende bekamen wir zu unseren Tips und Erfahrungen von und durch Martina auch noch...

...Lob und gute Laune....wir freuen uns schon sehr auf unser nächstes Seminar bei Martina...

...nicht nur Martina selbst, sondern auch ihre Schulpferde Beaver, Fancy und Okie möchten wir an dieser Stelle besonders hervorheben...diese Pferde sind Super Klasse ausgebildet - jedes auf seine Art - und hervorragend dafür geeignet, uns reiterliches Können sowie reiterliche Schwächen zu spiegeln...intensiver und ausgeprägter kann man garnicht Lehren und Lernen, als in dieser Kombination...einfach perfekt...DANKE MARTINA an Dich von uns allen...

Kurs bei Martina Sell: Zwei Mütter - ein Plan!

Von Heike Tuscher

Geniale Idee! Ja, genau so machen wir es! Wir schenken unseren beiden Jungen zu Weihnachten einen Westernreitkurs!

Zu dieser Überlegung kamen meine Reitstallfreundin Annette (40) und ich (Heike 41) auf unserer abendlichen Hundegassirunde um die Koppeln des Reitstalles in Sülldorf, wo wir seit eh und je unsere Pferde (Deutsches Reitpony 18 Jahre und Hosteiner 5 Jahre) untergestellt hatten. Seit einiger Zeit schon waren wir nämlich am überlegen, was wir tun können damit wir unseren beiden Söhnen (Jim 12 Jahre und Nikolas 11 Jahre), die gerade auf die Phase der Pubertät zusteuern, auch weiterhin den Reitsport schmackhaft machen konnten. In englischen Reitstiefelchen und mit figurbetonter Hose, das schien nicht so deren Ding zu sein. Ziemlich uncool, so als Junge. Da fanden wir nun die Idee, sie in die Westernreitweise einführen zu lassen, richtig gut.

Noch am selben Abend suchten wir nach einem geeigneten Lehrstall im Umkreis von Hamburg und stießen im Internet auf die Homepage von Martina Sell. Die Homepage war so schön und übersichtlich gestaltet, dass Annette und ich sofort Lust bekamen ebenfalls einen Kurs zu belegen und so fragten wir uns, ob es die Jungen wohl stören würde, wenn wir auch mitmachen. So eine Art "Mutter-Kind-Kurs", hi hi! Ob die Jungen das wohl cool finden? Egal, wir wollten auch mit! Wir mailten Martina an und sie organisierte Ende Januar ein Kurswochenende, nur für uns vier.

Die Jungen freuten sich über ihr Weihnachtsgeschenk und es war ihnen auch egal, dass wir Mamis mit wollten. Annette und ich waren auch schon sehr gespannt und voller Vorfreude. Als wir dann im Januar bei Martina auf den Hof fuhren, hatten wir das erste bitterkalte Wochenende erwischt. Das erste was uns auffiel waren das total gepflegte Stallgelände. Auch die Reithalle war frisch geharkt. Die Pferde wurden noch vor dem Kurs auf die Weide gebracht. "Auch wenn es nur für eine halbe Stunde ist", sagte Martina. "Das brauchen die Tiere einfach." Sehr pferdefreundlich, ging es mir durch den Kopf.

In der Zeit frühstückten wir erstmal gemeinsam und Martina wollte genau erfahren, was wir uns von dem Kurs erwarten, was unsere Vorstellungen und Ziele waren. Wir entschieden gemeinsam, dass wir einen Einblick in die verschiedenen Westerndisziplinen bekommen möchten und die grundlegenden Hilfen und Übungen der Westernreiterei kennen lernen sollten. Martina würde uns dazu ihre eigenen Pferde, die sehr erfolgreich auf Turnieren gelaufen sind, zur Verfügung stellen. Wir holten dann also die Pferde von der Weide und stellten fest wie ausgeglichen, umgänglich und gepflegt sich die Tiere darstellten.

Zwei sehr freundliche Mädchen und Martina halfen uns beim Aufzäumen und Satteln und erklärten gewissenhaft alles ganz genau. Nun ging es ans Reiten. Ganz in Ruhe erklärte Martina uns die Hilfen und lies uns die einzelnen Übungen ausprobieren. Zugegeben, ihre sehr fein gerittenen Pferde, die über eine umfassende Bedienungsanleitung verfügen, machten es uns am Anfang nicht gerade leicht. Wir hatten Mühe alle Hilfen gleichzeitig zu beachten. Aber wenn wir es dann plötzlich nach aller Anstrengung doch schafften, dann war es ein grandioses Reitgefühl. Die Pferde hatten wirklich tolle Gänge und reagierten auf kleinste, ja fast nur gedankliche Hinweise. Toll!

Jim, der zwischenzeitlich schon leicht frustriert war, weil erstmal fast gar nichts klappte, gelang es am Ende des ersten Kurstages dann auf Martinas Quarter Horse "Fancy" einen Spin zu reiten. Da wurde er regelrecht süchtig. Ja, das war richtig Spaß! Und zunehmend klappte der Spin besser und schneller. Jim war happy. Auch die anderen Übungen, ein kleiner Trail den Martina uns aufgebaut hatte, wurde von uns allen nun schon im Großen und Ganzen gemeistert. Immer wieder bewunderten wir auch die Ruhe der Pferde in den Erklärungspausen und die Geduld die sie mit uns Westerneinsteiger hatten.

Was mich persönlich auch sehr beeindruckte, war der Blick mit dem die Pferde Martina die ganze Zeit im Auge behielten. Man konnte erkennen, dass die Tiere sie als Chef absolut akzeptierten und das aber voller Vertrauen und ohne Angst. Martinas Verhalten den Pferden gegenüber zeigte sich aber auch bis ins kleinste Detail einfach konsequent. Wir durften in den zwei Kurstagen so viel Neues lernen. Nicht nur die grundlegenden Hilfen, die Übungen, auch Cowboylongieren und Bodenarbeit war mit im Programm. Am Ende des Kurses fuhren wir mit einem ganzen Kopf voller Eindrücke, Ideen und absolut beseelt nach Hause. Und das tollste, unser Plan ist aufgegangen. Unsere Söhne haben richtig Feuer gefangen. Fanden den Kurs genauso toll wie wir und möchten nun unbedingt richtig Westernreiten lernen. Wären wir nicht so durchgefroren gewesen, wären wir wohl schon nachts in den Reitstall zu unseren eigenen Pferden gefahren um all das Erlernte auszuprobieren.

Nächsten Morgen ging es dann aber sofort ab in den Stall. Unser Reitpony musste dann schon mal für das Cowboylongieren herhalten. Es funktionierte auf Anhieb sowohl bei mir, als auch bei Jim obwohl unsere Kommandos bisher ja etwas anders waren. Aber unser "Black Chester" ist eben multilingual talentiert;) Martinas Kommandos sind aber auch sehr pferdegerecht und von Natur her verständlich. Also es klappte prima und wir haben dann auch etwas schwierigere Übungen wie etwa Schenkelweichen an der Hand geübt, das ging auch sofort. Anschließend haben wir mal Spin (langsam) an der Hand geübt und das war schon schwieriger. Jim ist jedoch so beherzt auf Chester zugetreten, dass er wirklich gut vor ihm gewichen ist. Während ich sein Hinterbein aktivierte.

Nur das Bein, was am Platz bleiben sollte ist manchmal ein wenig zu weit weggedriftet. Aber für den Anfang war das schon okay. Unser Pony Chester fand uns an dem Tag allerdings schon ein bisschen komisch penetrant, wie wir ihm so auf die Pelle rückten. Schließlich waren wir sonst eher die gemütlichen Freizeitausreiter und stellten nur wenige Anforderungen. Zwischenzeitlich wollte er dann auch einmal lieber den Übungsplatz verlassen. Pony eben, er hat überall eine eigene Meinung zu. Letzte Woche riss er sich los, als der Tierarzt mit einer Spritze um die Ecke kam, der war noch 10 Meter entfernt! Das hat er gleich geblickt. Und den Bauern, der sich ihm in den Weg stellte, hat er dabei auch noch über den Haufen gerannt. Hat ihm letztendlich aber auch nichts genützt.

Wir haben ihn beide Male natürlich konsequent konsequent zurückgestellt. Wie wichtig konsequentes Handeln ist, daran hat uns Martina in dem Kurs noch einmal eindringlich erinnert, indem sie es vorlebte. Unser Pony hat die neuen Übungen dann aber doch noch recht gut mitgemacht. Muss halt manchmal überredet werden der Gute! Und Annette….ja, die muss wohl nun demnächst für ihren Holsteiner einen Westernsattel und eine Westerntrense besorgen. Damit liegt ihr Nikolas nun flehend in den Ohren. Alles in allem hat uns der Kurs wirklich sehr gut gefallen. Es war ein wundervolles Mutter-Sohn Erlebnis und hat uns sehr informativ in die Westernreiterei eingeführt. Alle unsere Fragen wurden beantwortet und es hat tolle Anstöße für den Umgang mit unseren eigenen Pferden gebracht. Und vor allem…. Lust auf mehr!!!

Tierschutz-Seminar 2012

Von Martina Sell

Am 01. Februar 2012 war ich eingeladen zum Tierschutz-Seminar 2012. Es war eine Fortbildungsveranstaltung für Tierärzte und Trainer-Lizenz-Inhaber. Solche Veranstaltungen besuche ich immer gerne, um über den Tellerrand zu blicken, doch diesmal war ich nicht nur Zuhörerin sondern Refenentin !!! Eine suuuper Gelegenheit um unseren Westernreitsport auch mal einem ganz anderen Personenkreis nahezubringen. Der Untertitel hieß "Praxistipps und moderne Diagnosemöglichkeiten vom Tierarzt / Trainingsmethoden und Reitweisen".

Etwa 200 Interessierte trafen sich in den Holstenhallen in Neumünster im Holstenhallen-Restaurant. Wow, ich war ziemlich aufgeregt, ob ich den Anforderungen gewachsen sein würde und vllt von den Anwesenden respektlos oder ablehnend empfangen werde. Aber ich war gut vorbereitet und so war ganz das Gegenteil der Fall.

Mit Powerpoint-Präsentationen stellten zunächst die Inhaber der Pferdekliniken Bockhorn (Traugott Röwer) und Bargteheide (Dr. Volker Sill) Praxistipps, Diagnose-Möglichkeiten und bildgebende Verfahren vor. Das war natürlich für jeden Pferdebesitzer sehr interessant und man staunte, wie viele Geräte aus der Humanmedizin mittlerweile auch in den Pferdekliniken eingesetzt werden. Herr Röwer konzentrierte sich zusätzlich auf das Thema "FN-Medi-Kontroll-Kit" für Dopingkontrollen auf Turnieren, auch für die Westernreiter ein wichtiges Thema.

Sehr unterhaltsam war der Vortrag von Herrn Rolf Petruschke, ehem. Leiter der hessischen Landesreit- und Fahrschule, in welchem es darum ging, Kinder und Jugendliche an den Reitsport heranzuführen unter Berücksichtigung der heutigen pädagogischen Einsichten.

Danach hatte Frau Kirstin Reese die Möglichkeit, als Horsemanship-Trainerin die vielseitige Bodenarbeit als Grundlage der breitensportlichen Pferdeausbildung vorzustellen. Sie erklärte z.B. die vier unterschiedlichen Grund-Charaktere der Pferde und die sieben Spiele um Bodenarbeit spielerisch zu trainieren.

Schließlich hatte ich die Gelegenheit, "Pferdegerechte Ausbildung im Signalreiten - Die Ausbildungsskala des Westernpferdes" zu erklären. Im Hintergrund hatte ich eine Diashow mit Fotos vom EWU-Schaugruppen-Auftritt auf der Trabrennbahn Bahrenfeld laufen, wegen des herrlichen Wetters (und natürlich der schönen Pferde und herausgeputzten Reiter) sind das wirklich sehenswerte Bilder. Ich denke, der Vortrag ist mir gut gelungen, denn ich hatte anschließen einige Anfragen für Schnupper-Kurse (!) und eine Einladung für eine Schau-Vorführung im Ostseebad Kellenhusen. Am nächsten Tag bekam ich noch eine nette, bestätigende Email von der hauptamtlich angestellten Breitensportreferentin des Pferdesportverbandes Schleswig-Holstein, Frau Maritres Hötger:

Guten Morgen Frau Sell, guten Morgen Kirstin, ich möchte mich nochmal herzlich für die gelungenen Beiträge gestern Abend bedanken. Ich saß hinterher noch eine Weile mit drei langjährigen Funktionären zusammen, die alle drei absolut klassisch ausgerichtet sind und durfte miterleben, wie sie erstaunt, aber tatsächlich überzeugt, feststellten wie viele Parallelen es doch zwischen der klassischen Reitlehre und den "alternativen" Ausbildungswegen gibt. Die Freiarbeit am Anhänger und der kleinschrittige, verhaltensbiologisch durchdachte Weg dahin war für sie dabei ebenso beeindruckend wie die Erkenntnis, das Westernreiten auch eine Reitweise/Reitlehre mit Hand und Fuß ist und weit mehr braucht als Hut und Sporen ;) Für die Akzeptanz des Breitensports in der klassischen Reiterei ist das ein großer Erfolg, auf dem wir hoffentlich in den kommenden Monaten und Jahren aufbauen können.

In diesem Sinne herzliche Grüße aus Bad Segeberg,
Maritres Hötger
Pferdesportverband S.-H. e.V.

So war der Abend insgesamt sehr interessant und erfolgreich!

Berichte aus 2011

Weihnachtsfeier 2011 in Oering

09.01.2012

Am Samstag vor dem 4. Advent feierten 170 Gäste im weihnachtlich geschmückten Festsaal des Wirtshaus Oering. Die erste Vorsitzende Andrea Duckstein-Otten eröffnete die Feier, begrüßte herzlich die Gäste und eröffnete das Buffett. Wie schon in den letzten Jahren lagen auf den Tischen Startnummern aus, die vom DJ gezogen wurden. So gingen die Gäste tischweise ans Buffet und konnten ohne Gedränge in aller Ruhe aus dem riesigen Angebot köstlicher Speisen auswählen.

Nach dem Essen begannen die Ehrungen der Nordcup Sieger und Platzierten. Angefangen bei den jüngsten erfolgreichen Nachwuchsreiter der Walk/Trot Wettbewerbe wurden die Sieger und Platzierten aller Leistungsklassen mit Medaillen, Urkunden und ab LK 4 die ersten vier Platzierten auch mit Preisgeldern geehrt. Die Zuschauer sorgten durch großen Applaus für eine sehr gute Stimmung. Die Landesmeister 2011, die schon in Höckel ihre Medaillen und Schärpen in Empfang genommen haben, bekamen noch Urkunden. Nicole Jahns (Maaß) erhielt das Goldene Reitabzeichen und einen Blumenstrauß als Würdigung ihrer besonderen Leistung. Blumen gab es ebenfalls für die beiden EWU Champion Nili Siebler (Showmanship) und Wencke Rohwedder (Horsemanship und All-Around). Einen herzlichen Glückwunsch zu dieser großartigen Leistung! Die Ehrungen wurden moderiert und sehr gut vorbereitet von unserer Turnierwartin Evelyn Martens. Einen herzlichen Dank dafür!

Nach dem offiziellen Teil der Weihnachtsfeier begann der langersehnte Verkauf der Tombola Lose. Nach kurzer Zeit waren alle Lose verkauft und die Ausgabe der vielen Preise rund ums Pferd konnte beginnen. Anschließend begann die Party. DJ Kay sorgte mit guter Musik für ausgelassene Stimmung und es wurde bis zwei Uhr nachts getanzt.

Eine rundum gelungene Weihnachtsfeier bildete den Abschluss der Vereinsaktivitäten 2011 und wir freuen uns auf die nächste Weihnachtsfeier 2012 in Oering.

Galoppwechsel-Training in Hüttblek mit Martina Sell und Horst Tegtmann

Von Anabel Frauendorf

Einen fliegenden Galoppwechsel, einhändig geführt, kaum sichtbar, bequem auszusitzen. Wer träumt nicht davon?

Am 19. November dieses Jahres trafen 8 motivierte Reiter und Reiterinnen auf der Westernreitanlage von Britta Kühl-Bohnee in Hüttblek ein, die als Ziel hatten, dieses schwierige Thema -den Galoppwechsel- anzugehen. Es fing mit einem leckeren Frühstück im Aufenthaltsraum an, in dem Martina uns anschließend von ihrem Trainingsplan erzählte und die unterschiedlichen Methoden von ihr und Horst erklärte. Außerdem erzählte jeder seine bisherige Erfahrung mit dem Galoppwechsel bei Ihren Pferden, sowie ihre Lernziele für den Workshop. Danach hieß es: Rauf aufs Pferd!

Nach dem Warmreiten fingen bereits die Vorübungen für den Galoppwechsel an. In der Halle waren nur Schenkel weichende und travers gerittene Pferde zu sehen - naja zugegebener Weise manchmal auch lediglich ihre Hilfen. Aber aller Anfang ist schwer. Mit der Unterstützung von Martina und Horst gelang es schließlich jedem Reiter. Nach weiteren Übungen, u.a. auch für das Angaloppieren, gab es ein leckeres Mittagessen, welches wir bereits bei “Mundfein“ bestellt hatten. Hier noch mal einen Dank an Laura und Xesal, die das organisiert haben. Danach war wieder Pferdsatteln angesagt und Hü! Der Kontergalopp wurde durch viele tolle helfende Übungen gelehrt. Nach 2,5 Stunden Training sind dann die Teilnehmer völlig erschöpft und mit neu angeregten Gedanken durch die vielen Tipps abgefahren, mit oder ohne Pferd.

Am nächsten Morgen trafen sich dann wieder alle in dem Aufenthaltsraum. Das erste Gesprächsthema: der Muskelkater, na klar! Man hörte Sätze wie "Mein Po tut mir weh" oder "Boah, ich habe totalen Muskelkater im Rücken." Man wusste definitiv, was man am vorherigen Tag getan hatte. Nachdem wir uns mit Brötchen gestärkt und heißem Kaffe gewärmt haben, begann das weitere Training. Am Vormittag 2 Stunden und nach dem Mittagessen noch einmal 2,5 Stunden. Dabei wurde am Vortag angeknüpft und individuell auf jedes Problem eingegangen. Am Sonntagnachmittag kam es dann zu den ersten Galoppwechseln.

Ganz toll hat mir gefallen, dass alle Übungen mit verschiedenem Schwierigkeitsgrad geübt werden konnten und dass jedem Reiter individuell geholfen wurde. Gleichzeitig wurde aber trotzdem sehr viel geritten und es entstanden nur wenig Pausen, in denen man warten musste. Das fand ich wirklich klasse - und das kann ich ganz bestimmt im Namen aller sagen.

Auf jeden Fall wurden alle Probleme von Martina und Horst mit dem jeweiligen Reiter und Pferd angegangen, sei es bei den Grundlagen für den Galoppwechsel oder sei es beim Galoppwechsel selbst. Ich denke wir alle haben sehr, sehr viel an diesem Wochenende gelernt, wir sind ein großes Stück weiter gekommen und unserem Ziel etwas näher gekommen.

Wir danken Martina und Horst ganz herzlich für den tollen Kurs und auch dafür, dass wir den wahrscheinlich langen und kalten Winter mit vielen tolle Übungen von euch überbrücken können.

Der Landeskader Hamburg/Schleswig Holstein auf den German Open 2011

Von Hauke Themer

Auf den Deutschen Meisterschaften der EWU Deutschland war auch der Kader unseres Landesverbands vertreten.
Die meisten Teilnehmer reisten am Samstag an, um die Eingewöhnungszeit und die Paid Warm ups ideal nutzen zu können.

Nach etlichen Waschvorgängen, Mähnegrooming und Abreiten in den zahlreichen Hallen der Anlage waren sowohl Pferd als auch Reiter ideal auf den Beginn der Einzelvorläufe eingestellt, die Montag morgens um 6.30 Uhr begannen.
Der strömende Regen am Sonntag und Montag war aufgrund der anlagenbedingten Gegebenheiten für niemanden ein Grund zur Störung, was einen weiteren Vorteil des Gut Matheshof herausstellt. Von Stallgasse bis zur Showarena muss man fast nicht das Freie betreten. Eine Bedingung, von der wir auf unseren AQ Turnieren in Schleswig Holstein bisher nur träumen können. So starteten also Montag die German Open mit den Einzelvorläufen. Die Reiter des Nordens schlugen sich insgesamt gut durch die Vorläufe, die Woche verging schneller als gedacht und der Tag der Mannschaftsmeisterschaften stand an. Bei strahlendem Sonnenschein präsentierten sich die einzelnen Landesverbände auf die unterschiedlichste Art und Weise. Auch der Landesverband Hamburg – Schleswig Holstein war nicht nur mit den entsprechenden Landesflaggen ausgestattet, sondern auch eingekleidet mit Hemden und Slinkys in den Landesfarben, die von Nili Siebler geschmackvoll entworfen und geschneidert worden waren. Von allen Seiten gab es für diese einzigartige Kreation große Bewunderung. Außerdem waren die Kaderjacken diesmal rot, natürlich mit beiden Flaggen auf der Front, organisiert von Anna Kiersch. Nach Mannschaftsaufmarsch und Vorstellung hatte unser Fanblock, der übrigens erfreulich stark besetzt war, leider eine längere Pause, da in diesem Jahr bedauerlicherweise kein Jugendkader zustande gekommen ist. Dieser bedenklichen Entwicklung ist entgegenzuwirken. Wir suchen dringen Jugendliche, welche Engagement, Ehrgeiz und Erfolg vereinen, eben die Eigenschaften, die einen Reiter des Landeskaders ausmachen.

Daher scheut euch nicht, auf die Kaderchefin Amrei Plewe zuzugehen.

Wie Regina bereits berichtete, verlief der Mannschaftswettbewerb für Hamburg/ Schleswig Holstein sehr gut, so dass an dieser Stelle zwar nicht weiter auf die Einzelergebnisse eingegangen werden soll, allerdings möchte ich aus Teilnehmersicht nochmals betonen, dass zum Einen die Konkurrenz sehr stark war und zum Anderen auch das jeweilige Gemüt der Pferde zu beachten ist. Nicht jedes Pferd konnte leicht mit der Atmosphäre von 1500 Zuschauern in einer derart großen Halle umgehen. Dennoch sollen sich mehr Reiter, insbesondere Jugendliche, motiviert fühlen, ebenfalls mehr sportlich ambitionierten Einsatz zu zeigen und nach Kreuth zu reisen, wenn sie sich gut qualifiziert haben. Es herrschen in Kreuth ideale Trainings- und Vorstellungsmöglichkeiten, hervorhebenswerte Unterbringung von Reiter und Pferd und die lange Anfahrt hat bisher dem Großteil der Reiter und Pferde nicht mehr zugesetzt als eine Fahrt nach Niedersachsen oder ähnliches.


Abschließend ist festzuhalten, dass der Landeskader eine schöne, Alles in Allem erfolgreiche Woche erlebt hat und bereits in den Vorbereitungen für die nächste Saison steckt, damit das Ergebnis noch positiver ausfällt.