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EWU HH/SH Breitensport Camp 2011 - 2016 ...

... den etwas anderen Reit- bzw. Aktions-Urlaub ...

Ehrenamtlich agierende Instruktoren gaben jeweils eine Woche lang mehrmals am Tag Reitunterricht. Dazu kamen zwei Workshops täglich, rund um die Themen Pferd, Pferdehaltung, Reiten usw. Auch die Workshop-Leiter waren ehrenamtlich tätig.
Abends gab es einen weiteren Veranstaltungsblock und/oder geselliges Beisammensein. Auch die Demonstrationen am Abend wurden ehrenamtlich gezeigt.
Es ging immer um eine Woche voller Horsemanship.

Das Breitensport Camp (kurz BSC) war immer offen für Reiter aller Reitweisen, jeden Alters und jeder Leistungsklasse. 
Und natürlich waren auch Para-Reiter bei uns immer herzlich willkommen.

... wird es unter Kais Leitung nicht mehr geben ...

Kais offizielle Nachricht nach dem BSC 2016 lautet:

EWU Breitensport Camps unter meiner Leitung gibt's in Zukunft nicht mehr.
Ich kann das leider nicht mehr leisten.

Wenn jemand Interesse hat, etwas ähnliches zu organisieren, steht der Vorstand der EWU HH/SH sicherlich genauso hinter ihr/ihm, wie die letzen Jahre hinter mir.
Ich stehe gerne mit Wissen und Erfahrung bzgl. der Organisation zur Verfügung.

Dani (eine Teilnehmerin nicht nur des diesjährigen Camps) sagte am Donnerstag Abend:
„Eine Ära geht zu Ende.“ Ich möchte es nicht Ära nennen, eher eine schöne und erfolgreiche Zeit.

„Horsemanship als Lebensstil“ –
das nahmen Silke & ich nach unserem ersten Horsemanship-Camp 2002 in Borken mit.
Suzanne, Debbie, Clabe, Joby und Dr. Joe und später all die anderen vermittelten uns, dass man Horsemanship nicht nur unterrichten sondern vorleben kann.
Und sie ermutigten uns schon damals, selber aktiv zu werden.
Wir versprachen damals, weiterzugeben, was wir erfahren durften.

Während Silke dies seitdem in erster Linie auf unserem Hof und im Reitunterricht vermittelte, hatte ich mich der Camp-Idee verschrieben.
Mehrere Jahre durfte ich als Übersetzer und Helfer bei den AQHA-/DQHA-Camps lernen.
Bei einigen Besuchen der 4-H Horseschool in New Mexico wurde mir nicht nur als Gast alles erklärt, Silke & ich fühlten uns dann auch als vollwertige Mitglieder des Instruktoren-Teams.
Auf unserem Hof kamen dann – parallel zu unserer eigenen Fortbildung – zum Reitunterricht auch „Cow Kids-Weekends“ und „Cow Kids-Camps“.

Der Vorstand der EWU HH/SH unterstützte uns sofort, als wir 2010 mit BSC-Idee kamen.
Wir hatten viel Spass in den letzten Jahren und haben noch mehr gelehrnt.
Nicht mehr nur von den „Machern“ sondern jetzt auch von den Teilnehmern.
Vielen Dank noch einmal an alle, die meine Camp-Leidenschaft mit mir geteilt haben, in erster Linie natürlich meine Frau Lächelnd.
Vielen Dank für alles, was wir von Euch lernen durften – Teilnehmer, Instruktoren, Workshop-Referenten und – last but not least – Familie Ramm und das Team der Ramm Ranch.

Einige Leute meinen, es würde sich wohl niemand finden, der in Sachen Camp meine Fusstapfen ausfüllen kann.
Das verstehe ich nicht. Mal abgesehen davon, dass ich nur Schuhgröße 37 Zunge raus habe,
muss mir doch niemand folgen ...

Jeder sollte sein eigenes Wissen einbringen, seine eigene Vision verwirklichen.
Ist wie beim Pferde-Verladen: Nicht versuchen – machen!
Mit jeder meine ich Euch alle.
Es muss ja nicht immer das große Ehrenamt wie „Camp mit 30 Teilnehmern“ und einer Verpflichtung für die nächsten 30 Jahre sein.
Wenn sich nur ein Tier etwas wohler fühlt, nur ein Mensch, beginnt über seinen Weg mit Tieren nachzudenken,
oder sich ein Mensch NUR in seiner Arbeit mit dem Partner Tier bestätigt fühlt, ist das in Sachen Glückshormone besser als 'ne Tonne Schokolade – ehrlich!!!

Ich wurde letztens gefragt, ob ich einen Horsemanship-Tag für die Jugendlichen eines („Englisch“-) Reitvereins abhalten würde – ich habe zugesagt.
Der Verein organisiert. Wenn ein Termin steht, fahre ich hin …
… ich werde die Jugendlichen weder in Spins, Rollbacks oder Lead-Changes unterrichten, noch in Mitteltrab, Traver oder Springtechniken. Es geht um Horsemanship, wie wir sie verstehen – vielleicht bleibt etwas hängen, das die Gemeinschaft zwischen Mensch und Tier schöner macht.

Ich danke Euch allen für eine tolle und lehrreiche Zeit.
Ich wäre dankbar, wenn Ihr die positiven Horsemanship-Gedanken weitertragen würdet.
Was Euch nicht gefallen hat, könnt Ihr ja besser machen Zwinkernd

Ach ja – Silke & ich haben es viel einfacher, als viele Pferde-Profis, die Ihr kennt:
Zitat (Kai Lahann):
„Wir müssen nicht von Horsemanship leben, deshalb können wir Horsemanship leben.“

Liebe Grüße
Kai

P.S.:
Ich bin nicht aus der Welt.
Bzgl. der Planung von Events stehe ich gerne jedem „mit Rat ohne Tat“ zu Seite.
Wer Unterstützung bzgl. Pferd, Ausrüstung oder Reiten benötigt, dem helfe ich gerne mit Kontakten usw.
Die meisten kennen mich nur als „Grimmbär“ – denen, die darüber hinwegsehen können, gebe ich auch zukünftig gerne Unterricht, sofern es mein Job und mein Familienleben zulassen.


Kai Lahann


Kai Lahann
Haferkamp 27
25588 Oldendorf
Tel.: 0 48 21 / 7 33 76
E-Mail bsc